„Beim Transport der Kameraausrüstung konnte Condor sein Know-how in Sachen komplexe Transporte ausspielen: Die Abwicklung aller Zollformalitäten lag beim Team von Condor.“

Wie man den höchsten Berg Ostsibiriens zum Kinohit macht.

The White Maze.

Die Freerider Matthias „Hauni“ Haunholder und Matthias Mayr haben etwas geschafft, was noch niemandem zuvor gelungen ist: Sie haben den höchsten Berg Ostsibiriens mit Skiern befahren, den Gora Pobeda. Der Dokumentarfilm zu dieser Pionierleistung feiert am 12. Oktober 2016 seine Kinopremiere.

Der Titel: The White Maze. Haunholder und Mayr haben sich über ein Jahr auf die Befahrung des Gora Pobeda vorbereitet. Eine wesentliche Herausforderung stellte die Logistik dar. Bei der Abwicklung der Zollformalitäten für die Kameraausrüstung konnte Condor sein Know-how in Sachen komplexe Transporte ausspielen. Die Kameramänner Johannes Aitzetmüller, Moritz Sonntag und der Fotograf Jonas Blum setzen die Expedition ins rechte Licht. Die Dokumentation The White Maze bringt es auf 52 Minuten Länge.

Der Gora Pobeda gilt vor allem aufgrund seiner abgeschiedenen geografischen Lage als extrem schwierig zu besteigender Berg. Die Nordseite ist von mehr als 60 Grad steilen Eisflanken bedeckt, die Südseite steil und felsdurchsetzt, die Temperatur am Berg liegt bei minus 50 Grad. Die nächste Helikopterstation liegt 1.300 km entfernt, die nächste befestigte Straße mehr als 350 km. Der Gora Pobeda gehört zum Tschersky Gebirgsmassiv, das sich über mehr als 1.200 km ausdehnt und damit größer ist als die Alpen.

 

Die logistische Herausforderung — Filmequipment mit Carnet ATA einmal nach Sibirien und zurück

Die Einfuhr und Ausfuhr der Filmausrüstung sollte ohne große Schwierigkeiten, vielleicht mit einem dreiseitigen Zollformular, Original plus zwei Mal Durchschlag, über die Bühne zu bringen sein? Die Realität schaut völlig anders aus!

Für das Carnet ATA mussten 81 Teile, 68 kg Kameraequipment in 49 Positionen ins Formular aufgenommen werden, auf Deutsch und auf Russisch, und alles musste im Vorfeld einzeln abgewogen, tarifiert und fotografiert werden. Das Zolldokument umfasste letztlich 91! Seiten, davon 11 Seiten Bilderkatalog.

Die Abfertigung in Moskau erfolgte unter extremem Zeitdruck, ein Condor-Mitarbeiter erwartete die Sportler am Flughafen, die Strecken dort mussten gelaufen werden um nach Abwicklung der Zollformalitäten den Anschlussflug nach Yakutsk zu erreichen. Auch der Rücktransport ging reibungslos über die Bühne.

Schön, einen Beitrag, wenn auch nur einen sehr kleinen, zu so einem tollen Projekt geliefert zu haben!