»Aufgrund weiterhin bestehender Sanktionen und der Einschränkungen beim Zahlungsverkehr gestaltet sich der Handel mit dem Iran nach wie vor extrem schwierig. Als ihr Partner vor Ort liefern wir Lösungen für die komplexesten Aufträge.«

Andreas Gfrerer, Geschäftsführer Condor Salzburg

Chancen im Iran – Exporte um 75% gestiegen

Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 haben Österreichs Exporte in den Iran um 75 Prozent zugelegt! Ein noch rascherer Aufschwung wird hauptsächlich durch die schwierige politische Situation mit den USA verhindert.

Seit dem 2015 geschlossenen Atomabkommen, das die Herstellung von Atomwaffen im Iran verhindern soll, wurden die Handelsbarrieren sukzessive abgebaut und der Iran damit aus seiner wirtschaftlichen Isolation geholt. Bei den Wahlen im Mai diesen Jahres wurde der amtierende Präsident Ruhani mit eindeutiger Mehrheit wieder gewählt und damit auch sein gemäßigter Reformkurs und der Willen zur Öffnung Richtung Westen.

Große Zuwächse bei Österreichs Exporten

Die Erwartungen der Exportwirtschaft haben sich zwar nicht erfüllt, mit im Schnitt 75% Zuwachs der österreichischen Exporte ist aber das enorme Potenzial erkennbar!
In einzelnen Branchen wie etwa Maschinen/Fahrzeuge oder bearbeitete Waren hat sich das Exportvolumen beinahe verdreifacht.

Großer Aufholbedarf

Nach dem zehnjährigen Embargo eröffnet sich hier ein Markt mit 80 Millionen Menschen, der Aufholbedarf ist groß. Im Gegensatz zu anderen arabischen Staaten beschränkt sich der Iran dabei nicht allein auf den Handel sondern investiert in die eigene Industrie. Für österreichische Exporteure eröffnen sich dadurch enorme Chancen für den Technologietransfer, Maschinen werden benötigt, Anlagen müssen erneuert werden, Personen- und Nutzfahrzeuge fehlen.

Schwieriger Zahlungsverkehr

Einer der Hauptgründe, die den Handel mit dem Iran nach wie vor schwierig so schwierig machen, ist der komplizierte Zahlungsverkehr. Vor allem wenn Banken auch am amerikanischen Markt tätig sind, scheuen sie vor Irangeschäften zurück. Aufgrund der immer noch bestehenden US-Sanktionen gegen den Iran musste die Commerzbank zum Bespiel 1,45 Mrd. Dollar Strafe zahlen.

Ähnliche Beiträge

Ukraine: Sammelgutservice neu!

»Das Exportvolumen in die Ukraine und die Kundenanforderungen auf dieser Relation sind in den letzten Monaten stark gestiegen. Mit dem verbesserten Stückgutservice in die Ukraine werden wir den Anforderungen gerecht…

Seminar: Iran – Recht & Vertragsgestaltung

Vortragsunterlagen zum Seminar: IRAN Recht & Vertragsgestaltung im Export Transport – Zertifizierung – Sanktionsregelungen vom 10.5.2016 in Wien stehen zum Download hier bereit.

Politisches Tauwetter: Neue Chancen im Iran

»Nicht alles ist frei! Auch nach dem Eintritt des Implementation Day sind nicht alle Exporte in den Iran bzw. Geschäfte mit dem Iran erlaubt. Vielmehr enthalten die Iran-Sanktionen auch weiterhin…

Maut auf russischen Bundesstraßen ab November 2015

»Seit 15. November 2015 wird in Russland für Kraftfahrzeuge mit einem Gewicht (HZGG) von mehr als 12t eine Maut auf allen Bundesstraßen der Kategorie  „M“ „P“ „E“  und  „A“ eingehoben.«…