Nützliche Onlinedienste für den Export und internationalen Handel


 

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Market Access Database: der kostenlose Online-Dienst für Ihren Export

Erfahren Sie alles über Zollsätze, Formalitäten, Einfuhrbedingungen und Handelshemmnisse für Ihre Ware und Destination

Sie wollen wissen, wieviel Sie der Export Ihrer Ware in ein bestimmtes Land kosten wird, mit welchen Schwierigkeiten Sie zu rechnen haben und wie der Handel vergleichbarer Güter für andere bisher gelaufen ist?

Die EU stellt Ihren Wirtschaftstreibenden zu diesem Zweck ein effizientes Online-Werkzeug zur Verfügung, die „Market Access Database“ (gut und anschaulich in diesem dreiminütigen Einführungsvideo erklärt!)   Sie geben das Bestimmungsland ein und ihren Warencode (oder finden diesen einfach über ein Suchfeld) und erhalten für über 100 Länder im Detail Daten zu:

  • Einfuhrzöllen und Steuern
  • Zollformalitäten und auszufüllenden Dokumenten
  • Statistiken: Marktanalyse, produktspezifische Handelsflüsse
  • Handelsbarrieren: häufigste Hindernisse, die Exporteure der EU mitgeteilt haben und über ein Online-Formular die Möglichkeit zur Beratung dazu

Die Abwicklung Ihres Exports wird trotzdem der Spezialist für Sie vornehmen müssen, aber Sie wissen, was Sie erwartet und können Erfolgsaussichten, Kosten und Schwierigkeiten vorweg abschätzen (gerne beraten wir Sie dazu im Detail und bearbeiten Ihre konkreten Anfragen).

Aus unserer Sicht beide Daumen hoch für ein hilfreiches und bedienerfreundliches Portal der EU-Kommission – noch dazu kostenlos! Der Slogan trifft es: „Ihr einfacher Weg zum weltweiten Export“


 

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TARIC: die Zolltarifdatenbank der EU

Finden Sie in dieser Datenbank Zolltarifnummern und Zollsätze für Ihren Handel über EU-Grenzen und tagesaktuell dazu alle wichtigen Vorschriften und Beschränkungen, über das Sprachenmenü in 23 Sprachen übersetzbar.

TARIC ist die mehrsprachige Zolltarifdatenbank der EU, die neben Zolltarifnummern und Zollsätzen einen Überblick liefert über alle relevanten Rechtsvorschriften und Maßnahmen, die ergriffen werden müssen bei der Einfuhr von Gütern in die EU, bzw. bei der Ausfuhr aus der EU.

Im wesentlichen handelt es sich dabei um:

  • Tarifäre Maßnahmen, wie Drittlandzollsätze oder autonome Zollaussetzungen
  • Agrarpolitische Maßnahmen, wie z.B. Repräsentative Preise für Geflügel
  • Handelspolitische Maßnahmen, wie Antidumping- und Ausgleichszölle
  • Verbote und Beschränkungen für z.B. ozonabbauende Stoffe, Kulturgüter, Dual-Use-Güter, etc.

 

Am besten lässt sich der Nutzen dieser Datenbank anhand eines Beispiels veranschaulichen: Nehmen wir an, Sie wollen eine Drehmaschine nach Russland exportieren, dann geben Sie den Warencode ein, oder machen ihn über das Menü „Blättern“ ausfindig. Danach wählen Sie „Russische Föderation – RU“ als Bestimmungsland und starten die Abfrage mit „Suche nach Maßnahmen“.

Als Ergebnis bekommen Sie nun folgende Informationen:

  • Im ersten Teil die Angaben zum Import einer Drehmaschine aus Russland
  • Im zweiten Teil die Daten für unser Beispiel:
    Alle Drittländer: Ausfuhrgenehmigung (Dual Use) mit Angabe der relevanten Verordnungen. Für den Exporteur bedeutet das, dass eine Genehmigung eingeholt werden muss, wenn die Drehmaschine in den Dual-Use Listen der angeführten Verordnungen aufscheint.
  • Im dritten Teil für Import und Export geltende Bestimmungen, hier die zu verwendende Maßeinheit „p/st“, also Piece/Stück.

Brauchen Sie die Angaben in einer anderen Sprache, können Sie das Ergebnis jetzt über das Sprachenmenü übersetzen lassen. Alles in allem handelt es sich bei TARIC um eine weitere hilfreiche Datenbank, die wertvolle Informationen für Ihren Import/Export zur Verfügung stellt, und das tagesaktuell und kostenlos!

Weiter zu TARIC

 

 

Salzburg, 12.5.2017

 

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Finanz-Sanktionsliste der EU

Finden Sie mit diesem Online-Dienst Personen, Gruppen und Organisationen, denen keine Ressourcen zur Verfügung gestellt werden dürfen

Die Liste der EU-Resolution 881/2002 zur Prüfung verdächtiger Personen und Gruppen ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu beachten. Demnach darf kein Wirtschaftsbeteiligter Geld für Waren, Dienstleistungen, Gehälter, etc. an Personen/Unternehmen auszahlen, die auf den Sanktionslisten geführt werden. Ebenso dürfen keine Produkte sowie wirtschaftliche Ressourcen bereitgestellt werden, anhand derer wiederum finanzielle Mittel freigesetzt werden könnten. Immobilien sind weder von auf den Sanktionslisten geführten Personen zu kaufen, zu verkaufen, noch an sanktionierte Personen gewerblich zu vermieten.
Die Abfrage ersetzt eine genaue Listenprüfung nicht, jedoch kann mittels dieses Online-Dienstes auf einfachem Weg eine erste Prüfung von verdächtigen Personen oder Organisationen vorgenommen werden.

 


 

 

 

Quelle: www.justiz.de

Salzburg, 12.7.2017